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Bauen & Wohnen Wolldecke und Feuerlöscher als Ersthelfer

HSW-Sicherheitsexperte Markus Oppermann: „Die ersten 2,5 Minuten sind entscheidend.“

Feuerlöscher sollten in keinem Haushalt fehlen. Gute Produkte gibt es zum Beispiel im Baumarkt. FOTO: G. GROCHOWSKI / FOTOLIA

„Viel mehr als ein paar Atemzüge bleiben Ihnen nicht“, sagt Markus Oppermann, Geschäftsführer und Eigentümer von HSW (Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH in Lübeck) und ergänzt trocken: „Dann sind Sie tot. Das Feuer besorgt nur noch den Rest. Viel gefährlicher ist der Rauch.“

Für sensible Seelen drückt sich der Sicherheitsexperte möglicherweise eine Spur zu rustikal aus. Doch dahinter steckt System. Fakten werden bei Oppermann grundsätzlich nicht schöngeredet. Er sieht ihnen ins Auge. Nur so kann er mit seinen Leuten dafür sorgen, dass es eben nicht gefährlich wird – und das Feuer gelöscht ist, bevor es Schaden anrichten oder gar Menschenleben gefährden kann.

„Es bleiben zweieinhalb Minuten, einen kleinen Brand unter Kontrolle zu bringen“, klärt Oppermann auf, „danach steht die Bude in Flammen.“

Doch diese Zeit könne sinnvoll genutzt werden, findet Oppermann, man müsse nur vorbereitet sein: „Eine einfache Wolldecke ist zum Beispiel hervorragend geeignet, einen Brand im Keim zu ersticken.“ Ist die echte Wolldecke zu schade, tut es auch eine einfache Löschdecke für weniger als zehn Euro aus dem Baumarkt. „Sinnvollerweise gehört eine solche Decke in die Küche, denn der Klassiker ist neben runtergefallenen Zigaretten immer noch der Fettbrand in der Fritteuse“, sagt Oppermann.

Was ebenfalls in keinem Haushalt fehlen sollte, gerade in der Weihnachtszeit: der gute alte Feuerlöscher. „Die gibt es schon für 20 Euro“, sagt Sicherheitsexperte Oppermann, „und nach zwei Jahren verschenkt man den an die Jugendfeuerwehr, die damit trainieren kann.“ söd

Hanseatische Schutz und Wachdienst GmbH
Spenglerstr. 39-41
23556 Lübeck
Tel. 0451/ 48 68 66-0
info@hsw-luebeck.de
www.hsw-luebeck.de

Abwägen zwischen Brandgefahr und Wärmedämmung

Heiße Diskussion: Ist brennbares Polystyrol ein geeigneter Stoff zur Wärmedämmung von Ein- und Zweifamilienhäusern?
Polystyrol ist in Deutschland der am meisten verwendete Dämmschutz bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Der Vorteil des Heizkosten sparenden Materials, das landläufig auch unter dem Namen Styropor bekannt ist: Es ist vergleichsweise günstig. Doch Kritiker warnen auch vor dem beliebten Wärmedämmstoff. Er sei durch seine Brandgefahr lebensgefährlich.

Die Verbraucherzentralen wägen zwischen den Argumenten „Kosten“ und „Sicherheit“ ab – die Experten meinen, dass ein Wärmedämm-Verbundsystem an einer Außenwand in einem Brandfall nicht zwangsläufig das Risiko für die Bewohner eines Hauses erhöhen muss. Bei einem Wohnungsbrand seien die Schaumkunststoffe in Polstermöbeln und Matratzen wesentlich gefährlicher als die Polystyrol-Dämmung der Außenwand.

Weiterhin erklären die Verbraucherschützer: „Bei Ein- und Zweifamilienhäusern spielt die äußere Fassade für den Brandverlauf keine Rolle.“Zu dem sei das entflammbare Polystyrol in der Regel mit Flammschutzmitteln imprägniert, die es schwer entflammbar machen. Nur bei einem unsachgemäßem Einbau bestehe tatsächlich eine Brandgefahr.

Bei Mehrfamilienhäusern mit mehreren Stockwerken sieht die Lage jedoch anders aus. Brennbare Baustoffe sind bei allen Häusern über 22 Meter Höhe grundsätzlich verboten, da sie zu einer wesentlichen Ausbreitung von Feuer und Rauch beitragen. Für sie sind daher Brandriegel, die das Ausbreiten des Feuers verhindern, inzwischen Pflicht geworden.

Aber auch Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die auf Nummer sicher gehen möchten, sollten beim Dämmen der Außenwand auf polystyrolhaltige Schaumkunststoffe verzichten, raten die Verbraucherschützer.

Eine gute Alternative zu Polystyrol sind Dämmschichten aus Lehm oder Steinwolle. Letztere ist in Form von Matten aus anorganischer Mineralwolle erhältlich, die aus aufwendig hergestellten Fasern bestehen. Nachteil: Die Alternativen zu Polystyrol sind kostenintensiv. Doch ihr Vorteil liegt auf der Hand: Sie sind nicht entflammbar. Verband Wohneigentum
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