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10:58 19.02.2018
Das Team der Gefäß- und Endovaskularchirurgie bietet Spezialsprechstunden und eine Notfallbereitschaft an.          FOTOS: SANA, HFR

19.02.2018

Gesundheit & Pflege

Wir freuen uns über die gelungene Neustrukturierung und -ausrichtung der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie der Sana Kliniken Lübeck“, sagt Fabian Schwarze, Facharzt für Gefäßchirurgie und Sektionsleiter der Abteilung (im Bild 2. v.l.).

In der Gefäß- und Endovaskularchirurgie der Sana Kliniken Lübeck werden Erkrankungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems behandelt, die zu den häufigsten Erkrankungen in unserer Gesellschaft zählen. Das Wissen um den Zusammenhang der arteriellen Verschlusskrankheit, koronaren Herzkrankheit, des Schlaganfalls, von Nierenfunktionsstörungen und Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus erfordert eine fachübergreifende Diagnostik und Therapie. So umfasst das Spektrum sämtliche gefäßrekonstruktiven Operationen, bei denen keine Herz-Lungen- Maschine benötigt wird, sowie die modernen Möglichkeiten der Endovaskularchirurgie. Dazu kooperiert die Abteilung mit den Medizinern der Radiologie, Neuroradiologie, Neurologie und Nephrologie in den Sana Kliniken.

Zu den Therapieformen zählen unter anderem Ballondilatationen, Hybrideingriffe wie auch die Implantation von Endostent-Prothesen bei einem Aorten-Aneurysma. Aber auch die operative Venenbehandlung rückt wieder verstärkt in den Fokus. Dazu gehört zum einen die operative Therapie bei Krampfaderleiden, aber auch die Behandlung von tiefgelegenen Venenthrombosen. Die Schaffung von Dialysezugängen, Implantation von Portkathetern und die Behandlung von chronischen Wunden werden ebenfalls in der Klinik für Gefaß- und Endovaskularchirurgie behandelt.

Die Gefäßspezialisten bieten Spezialsprechstunden für einzelne Krankheitsbilder und eine 24-Stunden-Notfallbereitschaft über die Notaufnahme der Sana Kliniken Lübeck an.


Training für das Leben zuhause

Spezialisten für Altersmedizin helfen erkrankten Senioren bei der Rückkehr in den Alltag

Nach einer Erkrankung müssen Techniken zur Bewältigung des Alltags oft neu erlernt werden. Die Altersmediziner helfen dabei.
Nach einer Erkrankung müssen Techniken zur Bewältigung des Alltags oft neu erlernt werden. Die Altersmediziner helfen dabei.

Für immer mehr Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter gilt es, nach Erkrankungen wie Herzschwäche oder Lungenentzündung oder nach Verletzungen wie Schenkelhalsbruch wieder im gewohnten häuslichen Umfeld klarzukommen.

Die Sana Kliniken in Middelburg und Oldenburg stellen mit ihren Abteilungen für Altersmedizin (Geriatrie) mit speziell ausgebildeten Behandlungsteams die medizinische und rehabilitative Versorgung dieser immer größer werden Patientengruppe sicher.

„Wir freuen uns, dass wir älteren Menschen jetzt an zwei Standorten in Ostholstein wieder auf die Beine helfen können“, sagt Dr. Jens Dowideit, Chefarzt der Geriatrie in Middelburg. Er und sein Oldenburger Kollege, Dr. Hauke Helwig, sind sich einig, dass sich die Zahl der Patienten, die wegen Herz- oder Kreislauferkrankungen, Lungenentzündungen, Gelenkleiden oder Knochenbrüchen im Krankenhaus behandelt werden, in Zukunft verdoppeln wird. Auch Einschränkungen der Gedächtnisleistung wie etwa bei Demenz finden sich im hohen Alter häufiger. In der Klinik brauchen diese Patienten eine klare Orientierung und Unterstützung durch geschultes Personal. Daher gibt es in der Klinik für Geriatrie in Middelburg eine eigens an die Bedürfnisse dementer Patienten ausgerichtete Station mit speziellem Licht- und Farbkonzept.

Bei Bedarf stehen moderne Untersuchungsverfahren wie Röntgen oder Sonografie zur Verfügung. „Gerade im höheren Alter treten Erkrankungen oft anders auf als bei Jüngeren. Diese rasch zu erkennen ist Voraussetzung für eine optimale Behandlung“, sagt Dowideit.

Fachärztlich geleitete tägliche Krankengymnastik, Ergotherapie, aktivierende Pflege sowie regelmäßige Massagen und Wärmeanwendungen sind zentrale Bausteine der altersmedizinischen Behandlung. Auch Sprach- und Schlucktherapeuten sowie Psychologen kümmern sich um die Patienten. In wöchentlichen Teambesprechungen stellt man sicher, dass die jeweiligen Behandlungsziele wie bessere Beweglichkeit und Selbstständigkeit im Alltag auch tatsächlich erreicht werden. Maßnahmen wie Gleichgewichtstraining im Stand und Gang, das Üben mit einem Rollator oder Training in der Übungsküche ermöglichen es den Patienten, nach dem Klinikaufenthalt wieder in der eigenen Wohnung zurechtzukommen.

Auch Heilmittel für das Leben zuhause wie etwa Duschhocker oder Haltegriffe für das Bad oder WC verordnet das Behandlungsteam so zeitig, dass sie dem Patienten bei der Entlassung bereits zur Verfügung stehen. Ist eine häusliche Pflege erforderlich, hilft der Sozialdienst bei der Beantragung eines Pflegegrades und unterstützt im Bedarfsfall auch bei der Suche nach einem Pflegeplatz.

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