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Home Sonderthemen UKSH baut den ambulanten OP der Zukunft
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10:54 19.02.2018
Künftiger Empfang des ambulanten Operationszentrums auf dem Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck
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19.02.2018

Gesundheit & Pflege

Anlässlich der baulichen Erneuerung errichtet das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an den beiden Standorten Kiel und Lübeck ambulante Operationszentren (AOZ) mit modernster Ausstattung. Alle Abläufe rund um das ambulante Operieren werden im Zuge dessen komplett neu entwickelt und patientenfreundlich strukturiert.

Am Campus Lübeck des UKSH entsteht damit ein organisatorisch eigenständiges Zentrum, das über vier hochmoderne Operationssäle und zehn Aufwachraumbetten verfügt. Eine eigene Anmeldung und separate Terminplanung des Zentrums erleichtern die administrativen Abläufe, das Mitarbeiterteam ist auf die besonderen Anforderungen der ambulanten Versorgung spezialisiert.

In den hochmodernen Operationssälen des AOZ werden Patienten nach neuesten Standards behandelt. FOTOS: UKSH
In den hochmodernen Operationssälen des AOZ werden Patienten nach neuesten Standards behandelt. FOTOS: UKSH

Das neue Angebot des UKSH richtet sich an Patienten, die keinen stationären Aufenthalt benötigen. „In unserem AOZ werden sie nach neuesten Standards operiert“, erklärt Christian Voß, Leiter des OP-Managements am Campus Lübeck. Schnelle und optimal aufeinander abgestimmte Abläufe, planbare Termine und kurze Wartezeiten sorgen für hervorragenden Patientenservice.

In den neuen OP-Zentren werden Patienten aus den unterschiedlichen Kliniken des UKSH versorgt. Dazu gehören geplante Eingriffe aus der Frauenklinik, der Orthopädie/Unfallchirurgie, der Allgemeinchirurgie, der Kinderchirurgie, der Gefäßchirurgie, der HNO, der Kieferchirurgie, der plastischen Chirurgie sowie der Augenklinik und Dermatologie. Darüber hinaus haben dort auch niedergelassene Ärzte die Möglichkeit, ihre Patienten selbst ambulant zu behandeln und dabei die Vorteile eines klinischen Partners an ihrer Seite zu nutzen.

Für Patienten beginnt der Tag im Ambulanten OP-Zentrum mit der Anmeldung in der Leitstelle oder am Empfang. In der „Holding-Area“ werden sie auf den Eingriff individuell vorbereitet und anschließend in einem der vier OP-Säle operiert. Im Aufwachraum ist zur Sicherheit der Patienten permanent speziell geschultes Pflegepersonal anwesend. Danach werden die Operierten bis zur Entlassung nach Hause in einer separaten Patientenlounge betreut.

FOTO: STEFAN GRÄF/STOCK.ADOBE.COM
FOTO: STEFAN GRÄF/STOCK.ADOBE.COM

„Das UKSH stellt sich mit der modernen Versorgungsstruktur auf die sich verändernden Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung und aktuelle Patientenbedürfnisse ein“, sagt Christian Voß. Auch nach der Entlassung bleibt das AOZ bis in die Abendstunden für seine Patienten erreichbar. Darüber hinaus hält die Klinik,die rund um die Uhr zu erreichen ist, auch nachts und am Wochenende kompetente Ansprechpartner für Rückfragen bereit.

„Sollte in Einzelfällen eine stationäre Aufnahme notwendig werden, ist dies selbstverständlich jederzeit möglich“, erklärt Christian Voß. „Dies ist ein weiterer Vorteil der neuen AOZ: Mit der gesamten medizinischen Kompetenz des einzigen Maximalversorgers im Land in unmittelbarer Nähe sind die Patienten sicher und gut aufgehoben.“ Die Eröffnung des AOZ am Campus Lübeck ist für Frühjahr/Sommer 2019 geplant.

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