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Ratgeber WS Holzfaserdämmstoffe – dem Feuer widerstehen

Der natürliche Dämmstoff hat auch im Brandfall Vorteile.

Holzfaserdämmstoffe bieten natürlichen Feuerwiderstand. Foto: VHD/akz-o

Rund 200 000 Brände brechen in Deutschland jährlich aus. Gerade Dämmstoffe stehen dabei häufig in der Kritik, die Brandauswirkungen durch das Freisetzen toxischer Substanzen noch zu verstärken. Doch wie sieht es mit natürlichen Dämmstoffen aus?

Holzfaserdämmstoffe und Feuer – eine gefährliche Kombination könnte man meinen. Aber ganz im Gegenteil! Gerade in puncto Feuerwiderstand im Fassadenbereich spielt der natürliche Dämmstoff seine Stärken aus: Die Holzfaser kombiniert eine hohe Rohdichte mit niedriger Wärmeleitfähigkeit. Im Brandfall führt dies dazu, dass sich der Temperaturdurchgang verzögert. Die Wände erhitzen sich langsamer und das Feuer kann sich nur deutlich zeitverzögert ausbreiten. Zudem bildet die Holzfaser wie Massivholz eine oberflächliche Verkohlungsschicht. Diese hemmt den Abbrand des Dämmstoffs und sorgt dafür, dass sich auch die hinter der Dämmstoffebene befindlichen Baustoffe wesentlich langsamer erhitzen. Dadurch sind mit der Holzfaserdämmung selbst Brandschutzkonstruktionen mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten möglich.

Der wohngesunde Dämmstoff wird aus frischem und unbehandeltem Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt, das überwiegend bei der Waldpflege anfällt. Zudem wird bei der Produktion der Holzfaser auf bedenkliche Zusatzstoffe verzichtet. Dies sorgt nicht nur für ein wohngesundes Zuhause, sondern wirkt sich auch im Brandfall positiv aus. Holzfaserdämmstoffe weisen eine deutlich geringere Rauchentwicklung auf als viele herkömmliche Dämmstoffe – und damit auch weniger toxische Rauchgase. Sicherheit und Nachhaltigkeit schließen sich also bei der Dämmung nicht aus. Eine professionell angebrachte Holzfaserdäm- mung schützt vor Hitze und Kälte und bietet gleichzeitig höchsten Brandschutz. akz-o

Baumpflege mit Fristen

Ostholstein. Sie möchten die Gehölze in ihrem Garten zurückschneiden oder Ihre Hecke stutzen? Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen können das ganze Jahr über ohne eine Genehmigung durchgeführt werden. Man sollte dabei aber darauf achten, dass bei diesen Arbeiten nicht gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen wird. Das heißt, durch die Arbeiten dürfen Tiere der besonders geschützten Arten weder verletzt oder getötet, sie erheblich während ihrer Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Mauser-, Überwinterungs- und Wanderzeit gestört werden.

Darüber hinausgehende Pflegemaßnahmen, wie etwa ein Gehölz ganz oder stärker abzuschneiden bzw. auf den Stock zu setzten, sind nur außerhalb der nach dem Bundesnaturschutzgesetz bestimmten Schonfrist vom 1. März bis zum 30. September erlaubt. Zulässig sind jedoch auch in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses von Gehölzen und zur Gesunderhaltung von Bäumen. Für Knicks als gesetzlich geschützte Biotope gelten besondere Regelungen.
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