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Home Sonderthemen Hilfe bei hellem Hautkrebs
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10:52 19.02.2018
Zur Behandlung mit der Photodynamischen Therapie gehört auch die Bestrahlung mit UV-Licht. FOTO: BERND GERWANSKI

19.02.2018

Gesundheit & Pflege

Jeder liebt und braucht das Sonnenlicht, doch im Übermaß kann die ultraviolette Strahlung des Sonnenlichts die Haut des Menschen schwer schädigen.

Die häufigste durch UV-Strahlung hervorgerufene Hautveränderung ist die aktinische Keratose, eine frühe Form von hellem Hautkrebs. Die aktinische Keratose kann jedoch wirksam behandelt werden, bevor daraus ein Stachelzellkrebs entsteht. „Die innovative Photodynamische Therapie (PDT) ist die mit Abstand wirksamste Behandlungsmethode bei Keratose der Gesichts- und Kopfhaut“, erklärt die Hautärztin Dr. Christiane Behrendt.

Die PDT ist ein Verfahren mit zwei Komponenten. Zunächst wird ein verschreibungspflichtiges Gel auf die mit Sonne beschienenen Areale der Haut aufgetragen und mithilfe eines sogenannten Hautrollers in die Haut eingearbeitet. Der Roller erwirkt Hautreparaturen und dringt in tieferen Schichten ein. Die dann folgende Behandlung mit UV-Licht dauert rund zwei Stunden. Dabei muss die gesunde Haut nicht geschützt werden. Das UV-Licht aktiviert das Medikament und tötet die Tumorzellen. Es handelt sich bei dieser Behandlung um Diagnostik, Therapie unf Prophylaxe zugleich. bg

Dr. Christiane Behrendt

Am Rosengarten 13
23701 Eutin
Tel. 04521/ 796 75 55
Termine nur nach Vereinbarung

Was sind Klinische Studien?

Neue Medikamente müssen umfangreichen Testläufen unterzogen werden. FOTO: DMITRY LOBANOV/ADOBE.COM
Neue Medikamente müssen umfangreichen Testläufen unterzogen werden. FOTO: DMITRY LOBANOV/ADOBE.COM

Klinische Studien können helfen, Leben zu verändern. Sie helfen uns dabei:
– neue Medikamente zu prüfen
– die Medikamente, die wir bereits verwenden, zu verbessern
– neue Anwendungsformen für bereits bestehende Medikamente zu finden
– unser Wissen über Krankheiten wie Typ-2-Diabetes zu erweitern.

Jede klinische Studie muss von einer Ethikkommission zugelassen werden. Ethikkommissionen bestehen aus Wissenschaftlern, Fachleuten aus dem nicht wissenschaftlichen Bereich und Mitgliedern des öffentlichen Lebens. Sie sorgen dafür, dass mithilfe geeigneter Schritte die Rechte und das Wohlergehen der Studienteilnehmer gewährleistet sind und dass klinische Studien so sicher wie möglich sind.

Warum nehmen manche Studien Kinder auf?

Der noch nicht ausgewachsene Körper von Kindern und Jugendlichen unterscheidet sich vom Körper eines Erwachsenen. Für Erwachsene entwickelte Medikamente zur Behandlung einer Erkrankung, die auch im Kindes- und Jugendalter auftreten kann, wirken daher bei Kindern möglicherweise anders. Aus diesem Grund sind diese Studien (sogenannte pädiatrische Studien) auch so wichtig. In solchen Studien wirken Kinder und Jugendliche mit der entsprechenden Erkrankung mit, um prüfen und in Erfahrung bringen zu können, wie diese Medikamente bei Kindern und Jugendlichen wirken.

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