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Gesundheit & Pflege Hilfe auf Knopfdruck

Mit dem Hausnotruf des Arbeiter-Samariter-Bundes sind ältere Menschen für den Fall der Fälle abgesichert

Daniela Kliesmann und Petra Kopplin (v. li.) klären offene Fragen im persönlichen Gespräch. FOTO: PA

Ältere Menschen möchten so lange wie möglich in der Geborgenheit der eigenen vier Wände leben. Aber was ist, wenn doch mal etwas passiert? Der Hausnotruf ermöglicht den Spagat zwischen Unabhängigkeit und Sicherheit. Auf Knopfdruck erhalten Senioren oder pflegebedürftige Menschen Hilfe, wenn sie gebraucht wird.

„Die eigenen Verwandten in Sicherheit zu wissen, gibt natürlich auch den Angehörigen ein gutes Gefühl“, sagt Petra Kopplin. Die Fachbereichsleiterin des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) kann auf zehn Jahre Erfahrung im Umgang mit dem Hausnotruf zurückblicken und betreut mittlerweile mehr als 300 Kunden im Lübecker Großraum zwischen Groß Sarau und Sierksdorf. „Wir kennen jeden einzelnen. Schließlich wollen wir wissen, mit wem wir es zu tun haben und wo der jeweilige Hilfebedarf liegt. Von der Beratung bis zur Installation der Anlage bleibt alles in einer Hand“, sagt Petra Kopplin, die erst kürzlich auch im Rahmen der Citti-Park-Sicherheitstage über den Hausnotruf aufgeklärt hat.

Zwei Geräte stehen zur Auswahl. Standardmäßig wird der Hausnotruf an den Telefonschluss in der Wohnung angeschlossen. Für ältere Menschen, die ein sehr aktives Leben führen, eignet sich vor allem die mobile Variante mit SIM-Karte. Die Bedienung ist bei beiden Modellen denkbar einfach. „Wer Hilfe benötigt, drückt einmal den roten Knopf auf seinem Funksender und wird dann sofort mit unserer Notrufzentrale verbunden“, erklärt Petra Kopplin.

Noch während die Mitarbeiter des ASB mit dem Hilferufenden sprechen, erkennen sie, woher der Alarm kommt und wer ihn ausgelöst hat. Je nach Schwere des Notfalls ist der ASB schnellstmöglich mit eigenem Personal vor Ort oder ruft einen Krankenwagen. „Unserer Notrufzentrale liegen auch Kontaktdaten zu Angehörigen oder anderen Bezugspersonen wie zum Beispiel Ärzten vor. Für sofortige Hilfe hinterlegen viele Senioren einen Schlüssel für die Wohnung bei uns“, sagt Petra Kopplin.

Die Kosten für Notfalleinsätze sind übrigens in der monatlichen Gebühr enthalten. Diese können auch steuerlich geltend gemacht werden. Empfänger der Grundsicherung können eine Kostenübernahme bei der Gemeinde beantragen. Gerne klärt Petra Kopplin offene Fragen im persönlichen Gespräch. pa

Arbeiter-Samariter-Bund

Hoeschstraße 1, 23560 Lübeck
Tel. 0451/ 511 77
www.asb-luebeck.de

Schutz vor Trickbetrügern

Informationen und Tipps für Senioren: So kann man sich in Alltagssituationen und am Telefon gut gegen „Enkeltrick & Co.“ schützen
Immer wieder bringen Trickbetrüger mit verbrecherischen Machenschaften ältere Menschen um ihr Geld oder ihre Wertgegenstände. Die Sparkasse Holstein veranstaltet daher zwei Aktionstage „Schutz vor Trickbetrügern“. FOTO: HFR
Immer wieder bringen Trickbetrüger mit verbrecherischen Machenschaften ältere Menschen um ihr Geld oder ihre Wertgegenstände. Die Sparkasse Holstein veranstaltet daher zwei Aktionstage „Schutz vor Trickbetrügern“. FOTO: HFR
Der „Enkeltrick“ – Hedwig, Elfriede, Friedrich-Wilhelm und Josef sind besonders gefährdet.

„Rate mal, wer am Apparat ist!?“ Immer wieder ist in den Medien zu hören, zu lesen oder zu sehen, dass ältere und/oder hilflose Menschen von skrupellosen Trickbetrügern um ihr Bargeld oder ihre Wertgegenstände gebracht worden sind. Im Volksmund hat sich dafür der Oberbegriff „Enkeltrick“ eingebürgert – in Anlehnung an die meistgewählte Masche der Verbrecher, die sich gerade älteren Menschen gegenüber am Telefon als Enkel, Kinder oder sonstige nahe Angehörige ausgeben und sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Vorteil erschleichen. Dabei suchen sich die Betrüger insbesondere Menschen mit eher alt klingenden Vornamen wie zum Beispiel Hedwig, Elfriede, Friedrich-Wilhelm oder Josef aus.

Vorsicht vor Trickbetrügern am Telefon.FOTO: DGLIMAGES / FOTOLIA
Vorsicht vor Trickbetrügern am Telefon.
FOTO: DGLIMAGES / FOTOLIA
Senioren sind generell eine beliebte Zielgruppe für viele Arten von Trickbetrug und demzufolge besonders gefährdet. Die Maschen der Betrüger sind raffiniert durchdacht, oft benutzen sie psychologische und rhetorische Tricks, die selbst skeptische Senioren überzeugen. Besonders perfide: Die Trickbetrüger nutzen einerseits Alltagssituationen am Telefon, an der Haustür oder beim Einkaufen und andererseits die Hilfsbereitschaft und die Höflichkeit älterer Menschen aus. Die Sparkasse Holstein hat sich daher auf ihre Fahnen geschrieben, der älteren Bevölkerung in ihrem Geschäftsgebiet aktive Hilfestellung zu geben. So führt sie in Zusammenarbeit mit Kreisseniorenbeiräten, Sicherheitsberatern für Senioren und der Polizei die zwei interessanten Aktionstage „Schutz vor Trickbetrügern“ durch: am 22.November in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe (Hagenstraße 19) und am 29. November in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Eutin (Am Rosengarten 3).

Das Programm für die beiden Veranstaltungstage ist identisch: Von 9 bis 13 Uhr bekommen Interessierte und Betroffene an einem Aktionsstand Informationen und Tipps aus erster Hand. Bestandteil beider Veranstaltungen ist ein Vortrag zum Thema „Schutz vor Trickbetrügern“. Die Vorträge beginnen jeweils um 14 Uhr und dauern ungefähr eine Stunde lang. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollten sich angesichts der begrenzten Teilnehmerzahl bei den Vorträgen bis spätestens 20. November(Bad Oldesloe) beziehungsweise bis spätestens 27. November (Eutin) unter Tel. 04531/ 50 80 anmelden.

Die Filialleiter Christina Hinz (Eutin) und Oliver Ruddigkeit (Bad Oldesloe) erläutern die Motivation der Sparkasse Holstein: „Es geht uns mit diesen beiden Aktionstagen insbesondere um zweierlei: Zumeinen wollen wir viele Menschen, die schon jetzt oder in absehbarer Zeit zur Zielgruppe der verbrecherischen Trickbetrüger gehören könnten, grundsätzlich für die Gefahren sensibilisieren. Zum anderen möchten wir gemeinsam mit den Experten konkrete Tipps zur Gefahrenabwehr geben.“ Beide Filialleiter hoffen auf eine hohe Resonanz, damit die zweifelhafte „Geldquelle“ der verbrecherischen Trickbetrüger in immer mehr Einzelfällen „versiegt“.

„Schutz vor Trickbetrügern“

Mittwoch, 22. November in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe (Hagenstraße 19) Mittwoch, 29. November in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Eutin (Am Rosengarten3)

Überwachungssystem für den Herd statt Altenheim

HSW-Chef Markus Oppermann sieht großen Beratungsbedarf bei Senioren für clevere Sicherungssysteme
Einmal abgelenkt und den Herd vergessen. Daraus kann sich schnell eine gefährliche Situation ergeben. Ein Überwachungssystem kann das verhindern. FOTO: HALFPOINT / FOTOLIA
Einmal abgelenkt und den Herd vergessen. Daraus kann sich schnell eine gefährliche Situation ergeben. Ein Überwachungssystem kann das verhindern. FOTO: HALFPOINT / FOTOLIA
„Die Skandinavier sind schlaue Leute und können gut rechnen“, sagt Sicherheitsexperte Markus Oppermann lachend. „Die Senioren bekommen vom Staat Überwachungssysteme für ihren Elektroherd geschenkt. So wird verhindert, dass durch Überhitzung Wohnungsbrände ausgelöst werden.“ Warum das so clever ist? „Durch diese zusätzliche Sicherheit können die älteren Leute länger in ihrer Wohnung bleiben und müssen nicht in die vom Staat finanzierten Altenheime umziehen“, erklärt der Inhaber der Hanseatischen Schutz- und Wachdienst GmbH (HSW). Das Überwachungssystem koste dagegen einmalig nur etwa 700 bis 800 Euro.

Obwohl ein solches Überwachungssystem für Elektroherde extrem effizient ist und die Sicherheit im Haus signifikant erhöht, ist es in Deutschland nahezu unbekannt. Eine Sache, die Oppermann jetzt ändern will, aber dabei geht es ihm nicht nur um Elektroherde. „Es gibt speziell für ältere Menschen Hilfsmittel und Sicherheitssysteme, die sehr sinnvoll sind – man muss sie nur kennen“, so der Experte, der ständig Messen in ganz Europa besucht, um sich über neue Trends und Entwicklungen zu informieren.

Als Beispiel für ein innovatives Produkt nennt der HSW-Chef einen multifunktionalen Gehstock. Mit einem Schalter am Knauf lässt sich eine LED-Lampe einschalten, die den Weg ausleuchtet. Die freie Hand muss also nicht für eine Taschenlampe hergegeben werden. Gleichzeitig hat der Stock sowohl eine optische als auch eine akustische Alarmfunktion.

Jetzt arbeitet Oppermann an einem Konzept, wie er dieses Wissen am besten in seiner Zielgruppe platzieren kann. „Was wir planen, sind spezielle Veranstaltungen für ältere Menschen“, sagt Oppermann. „Wir bringen die Menschen zusammen und zeigen ihnen Produkte für ihre Sicherheit, die in unseren Augen Sinn machen. Wir helfen Ihnen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich sehe da großen Beratungsbedarf, gerade bei älteren Menschen.“ söd

Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH
Spenglerstr. 39-41, 23556 Lübeck
Tel. 0451/ 48 68 66-0

www.hsw-luebeck.de
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