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Home Sonderthemen Heraus aus dem Schmerzgefängnis
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10:59 19.02.2018
Das Ärzte- und Therapeutenteam der Sana Kliniken ist spezialisiert auf Schmerzpatienten.            FOTO: HFR
Sana Kliniken Ostholstein Lübeck
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19.02.2018

Gesundheit & Pflege

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen, das heißt sie haben dauerhaft, in der Regel mehr als drei Monate Beschwerden und sind in ihrem Alltag beeinträchtigt.

Viele Erkrankte haben eine lange Leidensgeschichte, zudem sind die Patienten oft in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Trotz Einsatz vieler therapeutischer Maßnahmen, Medikamente oder auch Operationen kommt es zu keiner spürbaren Besserung – der Schmerz bleibt, er wird chronisch: die Lebensqualität ist eingeschränkt, Zukunftspläne und Lebensentwürfe werden über den Haufen geworfen – ein sehr belastender Zustand für Patienten, Angehörige und das ganze soziales Umfeld.

Das Spektrum chronischer Schmerzerkrankungen ist dabei vielseitig: es umfasst beispielsweise Kopfschmerzen, Schmerzen der Gelenke und des Rückens, neuropathische Schmerzsyndrome im Rahmen einer Zuckerkrankheit oder einer Gürtelrose, Bauchschmerzen, aber auch bleibende Schmerzen nach Operationen.

Je nach Schwere und Verlauf der Erkrankung kann es sinnvoll sein, diese Patienten in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten einer spezialisierten ambulanten oder stationären schmerzmedizinischen Behandlung zuzuweisen. Ziel der Behandlung ist dabei immer die Verbesserung der Lebensqualität und das Erlernen eines aktiven Umgangs mit dem Schmerz. Hier ermöglichen die Sana Kliniken in Lübeck und auf Fehmarn mit ihren Experten die hochqualifizierte und spezialisierte Behandlung von Schmerzpatienten, sowohl ambulant, als auch stationär. „Es ist wichtig zu verstehen, dass das individuelle Schmerzerleben immer von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst wird“, so Leonore Nagewitz, Leitende Psychologin der Sana Schmerzklinik Travemünde, „das medizinische Vorgehen sollte daher auch in all diesen Bereichen therapeutisch und diagnostisch ansetzen, soll es denn zum Erfolg führen.“


„Das individuelle Schmerzerleben wird immer von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren beeinflusst“

Leonore Nagewitz, Leitende Psychologin der Sana Schmerzklinik Travemünde


In manchen Fällen kann eine ambulante Behandlung ausreichend sein. Hier können betroffene Patienten beispielsweise in der Sana Schmerzklinik Travemünde bei Herrn Rieckhof und in den Sana Kliniken Lübeck bei Frau Prof. Dr. Saur in den Schmerzambulanzen einen Termin vereinbaren. Die Überprüfung der bisherigen Diagnostik, die Neueinstellung oder Optimierung einer medikamentösen Therapie, verschiedene Injektionsbehandlungen sowie die Koordination physio- und ergotherapeutischer Behandlungen erfolgen in enger Kooperation mit weiteren Behandlern.

Über die ambulante Behandlung hinaus bieten die Sana Schmerzkliniken in Travemünde und das Interdisziplinäre Schmerzzentrum (ISZ) in Burg auf Fehmarn betroffenen Patienten mit der stationären multimodalen Schmerztherapie einen weiteren erfolgversprechenden Therapieansatz.

Sowohl bei der ambulanten wie auch bei der stationären Behandlung erfolgt grundsätzlich die sorgfältige Untersuchung der Patientinnen und Patienten sowie die Analyse von Schmerzen und individueller Krankheitsgeschichte unter Berücksichtigung bereits vorhandener Untersuchungsbefunde.

Die stationäre Aufnahme kann nur nach vorheriger Überprüfung der Indikation durch die Klinik erfolgen. Zu Beginn der Behandlung entwickelt ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Berufsgruppen – Ärzte, Psychologen, Pain nurses, Physio-, Gestaltungs- und Ergotherapeuten – gemeinsam mit dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan.

Während des Aufenthaltes erfolgen immer wieder engmaschig Absprachen zwischen den Therapeuten, um die verschiedenen Therapien aufeinander abzustimmen. „Hierbei ist es besonders wichtig, gemeinsam realistische Ziele zu vereinbaren und einen aktiven Umgang mit dem Schmerz zu entwickeln. Diese neuen Wege zu beschreiten ist manchmal eine Herausforderung, sowohl für den Patienten als auch für das Behandlungsteam,“ so Stefan Rieckhof, Leitender Arzt der Schmerzklinik Travemünde.

In der Schmerzklinik Travemünde werden die Patienten im Rahmen eines 12- tägigen stationären Aufenthaltes behandelt. Im Interdisziplinären Schmerzzentrum (ISZ) Fehmarn können Patienten auch bis zu 3 Wochen therapiert werden.

„Neben der multimodalen Schmerztherapie führen wir optional auch die stationäre schmerzmedizinische Entzugsbehandlung oder die Anpassung von Medikamenten bei Patienten mit gravierenden Begleiterkrankungen durch“, so PD Dr. Iblher, Leitender Arzt des ISZ Fehmarn. Auch eine sehr zeitnahe Aufnahme ist auf Fehmarn unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

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