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Gesundheit & Pflege Gepflegtes Wohnen im Alter

Modernes Seniorenzentrum im Robert-Koch-Park

Das alte Schulgebäude der Bundeswehrverwaltung wurde aufwendig restauriert.             FOTO: THOMAS BILLER

Das ehemalige Schulgebäude der Bundeswehrverwaltung liegt zwischen einer Kita, Arztpraxen und Verwaltungseinrichtungen. Es ist weit mehr als das architektonische Herz der Parkanlage: Dort wird der integrative Gedanke des Robert-Koch-Parks mit Leben gefüllt. Das Hauptgebäude wird künftig auch ein Seniorenzentrum beherbergen, in dem sich das Möllner Unternehmen „Leben und Pflegen Gahl“ unter Leitung von Alice und Oliver Gahl der vollstationären Betreuung pflegebedürftiger Menschen und der Tagespflege widmet. Der examinierte Krankenpfleger ist seit vielen Jahren Leiter der Möllner Senioren-Ruhesitze „Zu den Ziegelwiesen“ und „Landhaus“ sowie vom „Senioren-Haus“ in Poggensee.

Das Gebäude wurde aufwendig saniert und bietet Senioren mit und ohne Pflegegrad künftig ein stilvolles Zuhause. Das Pflegezentrum wird etwa hundert Zimmer haben, darunter großzügig geschnittene Einzelzimmer wie auch einige Ehepaarzimmer. Alle Räume erhalten eine pflegegerechte Ausstattung und werden komfortabel teilmöbliert. Die Betreiber legen Wert auf Individualität: „Die Zimmer werden bewusst nur teilmöbliert, damit die Bewohner auch ihre Lieblingssessel oder andere vertraute Dinge mitbringen können“, sagt Gahl. Telefon, Kabel-TV, Schwesternruf und eigene Bäder gehören zur Standardausstattung. Einige Zimmer haben Balkon.

Auch die zentrale Lage des Hauses kommt künftigen Bewohnern entgegen: In die Stadt, zum Beispiel zum Einkaufsbummel oder ins neue Schwimmbad, aber auch in den Wald oder Stadtpark sind es nur wenige Minuten.

Leben und Pflegen Gahl
Feldbäckerei 1a
23879 Mölln
Tel. 04542/ 66 55
www.pflegeheime-gahl.de

Dritte Zähne brauchen sorgfältige Pflege

So werden abnehmbare Prothesen optimal gereinigt
Auch bei den dritten Zähnen kommt es auf die tägliche Hygiene an. FOTO: ERWIN WODICKA/FOTOLIA
Auch bei den dritten Zähnen kommt es auf die tägliche Hygiene an. 
FOTO: ERWIN WODICKA/FOTOLIA
Auch die „Dritten“ brauchen jeden Tag gründliche Pflege. Darauf weist das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) hin. Kann der Träger einer Zahnprothese diese wegen körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht selbst reinigen, sollte die Aufgabe von Angehörigen oder Pflegepersonal übernommen werden.

Zähne haben einen großen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit. So können Entzündungen in der Mundhöhle das Risiko von Folgeerkrankungen erhöhen und Bakterien über den Mund in den Blutkreislauf eindringen. Zudem unterstützen die Zähne die verständliche Aussprache und beeinflussen das äußere Erscheinungsbild.

Eine Gefahr ist bakterieller Zahnbelag, der sich auf der Prothese ablagert. Wird er nicht regelmäßig entfernt, können Mundgeruch, Zahnfleischerkrankungen, Entzündungen, Knochenrückgang oder eine unzureichende Passung des Zahnersatzes ausgelöst werden. Studien legen sogar die Vermutung nahe, dass eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats Arteriosklerose, Diabetes oder Rheuma begünstigt.

Idealerweise wird der Bildung des bakteriellen Zahnbelages vorgebeugt. Neben gesunder Ernährung hat dabei auch Speichel eine wichtige Funktion. Daher wird ausreichendes Trinken empfohlen, was den Speichelfluss anregt.

Trotz sehr guter Pflege kann sich am Zahnersatz hartnäckiger Zahnstein bilden. Dieser lässt sich nur schwer entfernen. Man sollte sich in solchen Fällen an ein Dentallabor wenden. Der Zahntechniker dort verfügt über eine spezielle Ausrüstung für die regelmäßige, gründliche Reinigung des Zahnersatzes. Zugleich kann er einen Blick auf die Spuren der alltäglichen Abnutzung werfen. Risse im Kunststoff werden so frühzeitig, noch vor einem möglichen Prothesenbruch, erkannt und können repariert werden.

Studien mit Hochbetagten

Wissenschaftler erforschen Langlebigkeit
Über Hundertjährige finden in der Forschung bisher wenig Beachtung – obwohl sie die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe sind. Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehawissenschaft der Berliner Charité wollen dies nun mit drei Studien ändern.

Im Mittelpunkt zweier Studien stehen Interviews mit Hundertjährigen und ihren Angehörigen. „Die Lebenserfahrung eines Jahrhunderts, ergänzt durch langjährige Erfahrungen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei sich und anderen sowie Sterben und Tod in sozialen Netzwerken, machen Hundertjährige zu besonderen Expertiseträgern“, sagt Dr. Dagmar Dräger. „Zugleich vermittelt die Befragung der Angehörigen einen Einblick in generationenübergreifende Beziehungen, die Versorgungssituation Hundertjähriger und die daraus entstehenden Belastungen und Bedürfnisse.“ In der dritten Studie werden Krankenkassendaten analysiert, die Informationen zu Diagnosen und Gesundheitsversorgung sehr alter Menschen, die zuhause oder in Pflegeheimen leben, liefern.
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