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11:34 19.02.2018
Zentrum für integrative Medizin Bornemann
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19.02.2018

Gesundheit & Pflege

Vor wenigen Wochen war eine interessierte 18-jährige Patientin wegen chronischer Kopfschmerzen bei mir in der Praxis. Am Ende der Behandlung sagte sie: „Entschuldigen Sie Herr Bornemann, darf ich Sie etwas Persönliches fragen?“ „Ja gerne“ sagte ich ...

Patientin: „Wie wird man eigentlich Osteopath? Ich orientiere mich gerade für meine Berufsausbildung und ihr Beruf interessiert mich.“

Heiko Bornemann (Osteopath DO.CN): „Diese Frage hatte mir bisher noch niemand gestellt. Es ist eigentlich eine ganz banale Frage.“ Wobei mir beim Erzählen auffiel, dass es sich in der Tat um einen langen Weg handelte. „Nach meinem Abitur habe ich ein Sportstudium begonnen. Bedingt durch zwei Unfälle kam ich mit dem Beruf des Physiotherapeuten in Kontakt und war von dieser Arbeit sehr inspiriert. Aufgrund meiner Verletzungen konnte ich das Sportstudium nicht weiterführen und hatte mich dann so für eine dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten entschlossen. Der Zufall wollte es, dass wir damals vor fast 30 Jahren einen niederländischen Osteopathen in unserer orthopädischen Ausbildung hatten. Zu dieser Zeit gab es noch keine Ausbildungsmöglichkeiten für Osteopathen in Deutschland. Nach mehreren Jahren Arbeit in einer orthopädischen Rehaklinik und in orthopädisch ausgerichteten Praxen gab es endlich das erste Osteopathie-Collage in Deutschland, an dem man berufsaufbauend auf die 3-jährige Physiotherapie-Ausbildung ein 5-jähriges Studium der Osteopathie absolvieren konnte. Zudem musste man in Deutschland noch die – Erlaubnis zur Ausübung der ärztlichen Heilkunde ohne Bestallung – wie es im Amtsdeutsch heißt, erlangen.“

Patientin: „...und in der Osteopathie- Ausbildung wurden alle Therapien unterrichtet, die Sie heute in Ihrem ZENTRUM anbieten?“

Heiko Bornemann: (lacht) “Nein, natürlich nicht. Das war nur der Anfang! Da wir damals als vollkommen ‚Spinner‘ und ‚Exoten‘ verlacht wurden, war mein Wunsch schon immer, die Schulmedizin mit der Alternativmedizin oder besser der Erfahrungsheilkunde zu kombinieren. Zudem gibt es heute viele technische Errungenschaften der modernen Schulmedizin, die perfekt mit ganzheitlichen Behandlungsmethoden kombinierbar sind. Die osteopathische Trigger-Stoßwellen-Therapie ist nur ein Beispiel, wie aus einer schulmedizinischen Behandlung gegen Nierensteine eine ganzheitliche Behandlungsmethode werden konnte. Chiropraktik in Schweden, Neuraltherapie, Labordiagnostik, Infusionstherapien, Röntgendiagnostik und andere Therapieverfahren – jedes Jahr nehmen meine Mitarbeiter und ich an den unterschiedlichsten Fortbildungen teil, was den Beruf immer weiter spannend und neu macht.“


Wissen und Techniken kann man sich durch Fortbildungen aneignen, Berufs- und Lebenserfahrung nicht.


Patientin: „Können Sie mir einen Tipp geben?“

Heiko Bornemann: „Ja, natürlich! Machen Sie Ihr Abitur so gut wie möglich und danach eine Ausbildung in einem medizinischen Heilberuf. Die Erfahrungen die Sie dort machen sind einfach sehr hilfreich, unabhängig davon in welchen Bereich Sie später wechseln wollen. Ob Sie Chirurgin, Allgemeinmedizinerin oder Osteopathin werden möchten, das ist ganz egal. Berufserfahrung ist immer wichtig, gerade im therapeutischen und medizinischen Bereich. Ich lege jedenfalls bei meinen Mitarbeitern hier im ZENTRUM FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN sehr viel Wert auf Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen. Wissen und Techniken kann man sich durch Fortbildungen aneignen, Berufs- und Lebenserfahrung nicht.

Patientin: „Noch eine abschließende Frage: Was würden Sie aus beruflicher Sicht rückblickend anders machen?“

Heiko Bornemann: „Nun, mein beruflicher Werdegang war bestimmt nicht geradlinig, doch, ich möchte nicht einen meiner erlebnisreichen Umwege im Nachhinein missen. Mit dem Aufbau des ZENTRUMS FÜR INTEGRAVIE MEDIZIN habe ich mir einen Traum erfüllt und empfinde meinen Beruf als sehr erfüllend und das macht mich glücklich.

Das Zentrum für integrative Medizin Bornemann besteht seit 15 Jahren.

Im Laufe der Jahre haben wir uns immer mehr auf die Schmerztherapie spezialisiert. Durch die Kombination von vielfältigen ganzheitlichen Diagnose- und Behandlungsmethoden erwirken wir in unserem ZENTRUM sehr häufig auch da noch Erfolg, wo bisherige Behandlungen nicht zum Ziel geführt haben.

Kernpunkt ist natürlich die ausführliche Anamnese und Untersuchung bei der wir uns ein Gesamtbild des Patienten machen, aber auch bildgebende Verfahren und eine ausführliche Labordiagnostik gehören dazu. Wobei wir immer wieder die Erfahrung machen, dass der Patient selbst eigentlich sehr genau seine multiplen Beschwerden beschreiben kann, diese aber bisher nicht in einen richtigen Zusammenhang gestellt wurden. Der größte Unterschied aber zu herkömmlichen Praxen ist unser multimodaler Ansatz.

Behandlungsmöglichkeiten im Zentrum:

• Rücken- und Nackenschmerzen
• Ischias, Hexenschuss, ISG
• Gelenkbeschwerden
• Arthrose
• Schulter-, Hüft- und Kniebeschwerden
• Kopfschmerzen, Migräne
• Fibromyalgie
• Rheumatischen Beschwerden
• Sportverletzungen
• Muskuläre Verspannungen
• Neurologischen Beschwerden
• Narbenschmerzen und Verwachsungen
• Schmerzen nach Operationen
• Stoffwechsel- und Infusionstherapie
• Steißbein- und Beckenbeschwerden

Im ZENTRUM FÜR INTEGRATIVE MEDIZIN kombinieren wir viele Therapieansätze. Das Behandlungskonzeptumfasstnicht nur schulmedizinisch klassische Verfahren wie Injektion von schmerzstillenden, entzündungshemmenden Substanzen oder die Stoßwellentherapie. So kann die Chirotherapie Blockaden lösen, die Faszien-Therapie lockert unter Spannung stehende Bindegewebsplatten. Mit den Mitteln der Osteopathie und Trigger- -Therapie lassen sich auch Ursachen von Rückenschmerzen behandeln, die oftmals nicht im Rücken, sondern an ganz anderer Stelle im Körper, beispielsweise in der Überlastung der Bänder, im Bauchraum oder durch Narben am Körper zu suchen sind. Gerade die Narbenbehandlung ist zu einem unserer Spezialgebiete geworden. Aus der Kombination von unterschiedlichen Therapieansätzen, ist eine eigenständige Therapieform „ScaRemedy®“ entstanden. Herr Bornemann hat zu dieser Thematik ein Buch mit dem Titel – NARBENSCHMERZEN UND SCHMERZEN DURCH NARBEN“ – veröffentlicht.


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