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Bauen & Wohnen Der Kleiderschrank – kein gutes Versteck

HSW-Sicherheitsexperte Markus Oppermann: „Gute Tresore gibt es schon für 3000 Euro“

Wer sich für einen Tresor zur Wertsachenaufbewahrung entscheidet, sollte nicht auf den Preis achten. Das Knacken billiger Modelle ist für Einbrecher kein Problem. FOTO: PESHKOV

„Wer seine Wertgegenstände zwischen der Wäsche im Kleiderschrank versteckt, könnte sie für Einbrecher genauso gut in Geschenkpapier einpacken“, sagt Markus Oppermann, Geschäftsführer der Hanseatischen Schutz und Wachdienst GmbH (HSW).Warum so viele Menschen ausgerechnet den Platz im Kleiderschrank für besonders sicher halten, ist Oppermann schleierhaft. Er hat auf jeden Fall noch nie von einem Wohnungs- oder Hauseinbruch gehört, bei dem auf der Suche nach Wertsachen der Schrank ausgeklammert wurde.

„Tresore kosten kein Vermögen“, sagt Oppermann. „Für 3000 Euro inklusive Einbau bekommt man schon sehr solide Modelle, die auch von der Versicherung akzeptiert werden.“ Billige Möbeleinbau-Tresore aus Plastik werden schon für unter 100 Euro angeboten, aber die sind für geschulte Einbrecher kein ernsthaftes Problem. Das gilt übrigens auch für die meisten Hoteltresore. Nach oben gibt es praktisch kein Limit. „Welcher Tresor der richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab“, erklärt der Sicherheitsexperte. „Unter anderem natürlich, was alles hinein passen muss. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Risikoeinstufung durch die Versicherung. Hier sollte man sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.“

Manchmal ist der Schutz vor Diebstahl gar nicht das entscheidende Kriterium. „Viele unserer Kunden lassen sich einen Tresor einbauen, um darin zum Beispiel wichtige Dokumente aufzubewahren, die bei einem Brand nicht zerstört werden dürfen“, so Oppermann. „Andere wiederum müssen darin Streamer-Bänder für die Datensicherung aufbewahren.“ Ein normaler Tresor würde versagen, wenn man einen starken Elektromagneten an die Außenwand hält. Die Bänder würden gelöscht werden. Spezialtresore dagegen schirmen den Inhalt verlässlich gegen elektrostatische und elektromagnetische Impulse ab.

Warum manche Menschen auf einen Tresor verzichten, obwohl sie ihn eigentlich brauchen und auch leisten könnten, bleibt Markus Oppermann ein Rätsel. Er erinnert sich an eine Dame der Travemünder Gesellschaft, die allein in einer großen Villa lebte. Ihre beiden Schmuckrollen hatten einen Wert von fast einer halben Millionen Euro. „Die hat sie an wechselnden Plätzen versteckt“, erinnert sich Oppermann. „Aber manchmal waren die Verstecke so gut, dass sie sich nicht erinnern konnte und schon die Putzfrau in Verdacht hatte, dass die sich an ihrem Schmuck vergriffen hat. Trotzdem war sie zu geizig, 3000 Euro für einen Tresor auszugeben. söd

Hanseatische Schutz- und Wachdienst GmbH

Spenglerstr. 39-41, 23556 Lübeck
Tel. 0451/ 48 68 66-0
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www.hsw-luebeck.de
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