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Ausbildung & Beruf Ab nach draußen!

„Grüne Berufe“ haben viel mit der Natur zu tun – wer in ihnen arbeiten will, muss unterschiedlichste Fähigkeit mitbringen

Wer sich für Berufe im Bereich der Land- und Forstwirtschaft interessiert, hat die Möglichkeiten, im Labor oder unter freiem Himmel zu arbeiten – oder beides miteinander zu kombinieren. FOTOS: SCIENCE PHOTO, AK-DIGIART, LASSE/FOTOLIA, HFR

Wenn du die Natur magst und die frische Luft, wenn du etwas mit Landwirtschaft, Wald oder Umweltschutz anfangen kannst, dann solltest du dir einen der Ausbildungsberufe aussuchen, die man „grün“ nennt. Draußen zu arbeiten und gleichzeitig mit moderner Technik– das ist ein Teil des besonderen Reizes, den die „Grünen Berufe“ bieten. Dabei ist die Auswahl alles andere als klein. Es kommt darauf an, welcher Beruf dich interessiert. Aber genauso: welche Fähigkeiten du mitbringst.

Als Landwirt musst du heute auch Maschinen bedienen können und gut in Buchhaltung sein. Gut ist es auch, wenn du dir zumindest vorstellen kannst, auch einen gesamten Betrieb zu führen – einschließlich Mitarbeiter. Denn Landwirte, die ein Unternehmen führen, werden heute händeringend gesucht. Als Forstwirt musst du dagegen vor allem viel vom Lebenszyklus der Bäume verstehen. Du solltest Interesse daran haben, den Wald zu pflegen – aber auch hohes technisches Verständnis mitbringen, um die Maschinen zu bedienen die zum Einsatz kommen. Auch als Revierjäger solltest du nicht einfach „nur“ gut schießen können, wie man meinen könnte – sondern zum Beispiel ebenso sehr viel Verantwortung mitbringen. Denn du bist auch dafür zuständig, den Wildbestand zu erhalten und dessen Gesundheit und Artenvielfalt sicherzustellen.

Außerdem gibt es aber viele „Grüne Berufe“, die zwar einerseits sehr viel mit der Natur zu tun haben – bei denen Du andererseits jedoch eher weniger draußen bist. Pflanzentechnologen zum Beispiel arbeiten viel im Labor, dasselbe gilt für Landwirtschaftlich- technische, Veterinärmedizinisch-technische oder Umweltschutztechnische Assistenten. Sie führen zum Beispiel Untersuchungen und Versuche durch, entnehmen und analysieren Proben oder untersuchen landwirtschaftliche Produkt. Ihre Arbeit hat zwar eine sehr hohe Bedeutung für die Landwirtschaft, für das Ökosystem oder die Tierhaltung – ihr Job findet aber weitgehend drinnen statt. Deshalb müssen sie auch Fähigkeiten mitbringen, die oft sehr theoretisch sind: Kenntnisse in Biologie und Chemie, ein gutes mathematisches Verständnis und ein gutes Abstraktionsvermögen.

Wieder anders ist es bei den Fachkräften für den Agrarservice, Spezialisten, die landwirtschaftliche Serviceleistungen rund um Getreide, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln übernehmen. Wer diesen Job macht, sollte nicht nur gut rechnen können, sondern auch gute sprachliche Fähigkeiten haben. Denn nicht zuletzt müssen sie ihre landwirtschaftlichen Dienstleistungen den Kunden verkaufen. Und die müssen sie überzeugen.
„Grüne Berufe“ sind heute also eigentlich eine Kombination aus vielen Berufen mit dem Schwerpunkt „Natur“ im weiteren Sinne. Sie sind auch einem ständigen Wandel unterworfen – und genau deshalb so spannend und aussichtsreich für alle, die einen Ausbildungsplatz suchen. Ganz egal ob eher klassisch wie der Landwirt – oder komplett in die Zukunft gerichtet wie die Ausbildung zum Pflanzentechnologen.

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